Routenplaner

Routenplanung zur Trabrennbahn Gelsenkirchen

Strasse:
Stadt:
Land:
PLZ:


Anmelden



phone buero

Büro Pfingstjugendtreffen

Ringstr. 71,

45879 Gelsenkirchen

 

Tel.: 0209 95680382

 

Büro-Öffnungszeiten:
Dienstags von
18:00 bis 21:00 Uhr

 

buero@pfingstjugendtreffen.de


Kontakte

Programmheft

Programheft

Button

Button

Songcontest

Songcontest_Flyer_front2-1
gemeinschaftsaufgaben
Stand 25. Mai

Kalender

Oktober 2018
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4

Newsletter

Gästebucheinträge

Phil
Vielen Dank an die Organisatoren des PJT. Die zwei Tage waren ansolut genia...
Mittwoch, 15. Juni 2011
Leo
Das Fesival war wunderbar. Vielen Dank für all das Engagement und das viels...
Dienstag, 14. Juni 2011
Sandra Schäfer
Hallo, auf dem Pjt waren ja ziemlich viele Fotografen unterwegs. Werden die...
Montag, 13. Juni 2011
Paul
Die Seite kommt gut rüber, doch wo sind so elementare Infos wie Eintrittspr...
Mittwoch, 08. Juni 2011
Holger Berlin
Frage:
Ist es Sinnvoll, gute Videoaufnahmen von den größeren Veranstaltung...
Montag, 30. Mai 2011
Facebook MySpace Twitter Digg Delicious Stumbleupon Google Bookmarks RSS Feed 
Kurzauswertung des 14. internationalen Pfingstjugendtreffens Drucken E-Mail
History
Zentraler Koordinierungsausschuss des 14. internationalen Pfingstjugendtreffens 2009
(Juni 2009)

Kurzauswertung des 14. internationalen Pfingstjugendtreffens

Das 14. Internationale Pfingstjugendtreffen 2009 in Gelsenkirchen auf der Trabrennbahn war ein toller Erfolg! „Wer einmal hier war, der kommt immer wieder“, so brachte es ein Besucher auf den Punkt. Es gelang, es zu einem Festival der Zukunftsfragen der Jugend und Kinder – und damit auch der gesamten Menschheit – zu machen. Das war in der gegenwärtigen Situation der tiefsten Weltwirtschafts- und Finanzkrise des Kapitalismus genau richtig.
Es nahmen ca. 15.000 Besucher teil (2007: 18.000), Gäste aus 18 Ländern (wie 2007) und mindestens 5 Migrantenorganisationen. Es war ein lebendiges Festival mit einer guten und vielfältigen Mischung aus Politik, Kultur, Sport - 150 Veranstaltungen und 10 Treffpunkten. Das Kinderprogramm war gut und vielseitig, bewährt hat sich der Kinderparcours, den wir als Tradition einführen sollten. Die Spiele ohne Grenzen waren ein Highlight mit 20 Mannschaften á 20 Leuten, beim Fußballturnier beteiligten sich 23 Mannschaften, beim Volkslauf 36 Teilnehmer (davon 13 Kinder), Kulturbühne mit 16 Bands, 1050 Camper auf dem Zeltplatz. Ausbauen müssen wir Programmpunkte für Jugendliche zum spontanen Mitmachen wie Sport, Projekte etc. „Das besondere hier sind die Menschen, so offen und nett,“ war die Meinung eines Besuchers, der zum ersten Mal da war.
Es gab zahlreiche internationalistische Veranstaltungen mit den Gästen mit mindestens 200 Teilnehmern, die eine wichtige Rolle spielten für das gesamte Pfingstjugendtreffen  und besser integriert wurden. Die größten Veranstaltungen waren die Abendveranstaltungen (Sa. ca. 1000, So. ca. 2000 Teilnehmer), die Jugendbildungsveranstaltung mit Stefan Engel (602 zahlende Besucher, insgesamt ca. 800) und die antifaschistische Podiumsdiskussion (ca. 350).
Die Zukunftsdemonstration war ein kämpferischer und vielfältiger Auftakt mit 3.000 – 3.500 Teilnehmern und 11 Zukunftsblöcken. Bestechend war der große Kinderblock mit 350 Teilnehmern.
Trotz schlechter Außeneinsicht sollten wir den Platz beibehalten, um ihn traditionell mit dem Pfingstjugendtreffen zu belegen. Der Platzaufbau „Marktplatz“ war vom Grundansatz ein Fortschritt. In der Umsetzung z.T. aber formal gehandhabt. So hatte SI zwar den Standplatz gewünscht, bei dem Aufbau waren sie so aber etwas außen vor und hatten als wichtige Trägerorganisation dadurch Nachteile, was vorher erkannt und korrigiert hätte werden müssen. Der Treffpunkt des aktiven Widerstands hatte zuwenig Platz.
In der Öffentlichkeitsarbeit wurden neue Wege beschritten (Banner vor der Trabrennbahn, Bündnisarbeit durch den REBELL, intensive persönliche Presseanrufe). Das Hauptmanko war der späte Beginn und auch zwischendurch immer wieder Verzögerungen. Das konnte durchbrochen werden, als wir uns selbst in die Offensive begaben, dass ein Festival der Zukunftsfragen der Jugend in dieser Situation genau richtig ist und dazu selbst fertig wurden mit antikommunistischen Einflüssen oder der Wirkung der politischen Isolation durch die Medien. Gleichzeitig hat das Stillschweigen in der bürgerlichen Presse nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf die Teilnehmerzahl. Demgegenüber wurde insgesamt zu wenig Bündnisarbeit gemacht, was v.a. in der Kleinarbeit der Trägerorganisationen passieren muss. So gab es in der Breite der Aktionseinheit zum Pfingstjugendtreffen wenig Neuerungen.
Wir setzten 50.000 Flyer der ersten und der ersten korrigierten Auflage ein, 100.000 des zweiten vierseitigen Flyers und 1.500 Plakate. Berichtet wurde insbesondere auf der Homepage des Pfingstjugendtreffens, im REBELL-Magazin, der Roten Fahne, den Infos von Courage, SI und AUF. In der bürgerlichen Presse kamen Berichte nur vereinzelt:  1x Stadtspiegel, 2x WAZ, 2xREL, 1xWDR am Samstag Abend. Der Bericht im WDR war beeindruckt („in seiner Art einzigartig“); der WAZ Artikel nach dem PJT war verunglimpfend.
Richtig war, für die Abendveranstaltungen keinen Eintritt zu nehmen. Sie wurden mehr zum gemeinsamen Höhepunkt des Pfingstjugendtreffens, müssen aber in ihrer Qualität und Choreographie noch weiter ausgewertet werden.
Die Gemeinschaftsaufgaben funktionierten weitgehend gut, hier zeigt sich eine Reife und Erfahrung, Standards, die auch mehr Ruhe in das Pfingstjugendtreffen gebracht haben. Allerdings wurden manche erst sehr kurzfristig vorher übernommen. Exaktere Standards müssen für die Platzanmeldung und –vergabe und Essensstände festgelegt werden. So gab es gerade bei der Koordinierung der Essensstände Probleme.
Die Finanzarbeit funktionierte gründlich und zuverlässig. Hauptmanko war eine mangelnde Sponsorenwerbung im Vorfeld, die v.a. mit mangelnden Kräften zu tun hatte, woraus wir Konsequenzen ziehen müssen. Finanziell sind wir mit einem kleinen Plus herausgekommen.
Der ZKA mit seinen Teammitgliedern und das Büroteam arbeitete mit großem Einsatz und Eifer und als gutes Kollektiv zusammen. Hier gilt es für die Zukunft, genauere Standards für die Arbeitsweise festzulegen (wer welche Post bekommt, wie mit Beschlussblättern gearbeitet wird, durchdachte Vorlagen, Ausbildung für die Arbeit im Büro, Aufgabenverteilung, Jahresplanung der verschiedenen Prozesse usw.) und noch mehr Leute einzubeziehen.

Wir freuen uns schon auf Pfingsten 2011!

Euer ZKA

>>> 14. PJT