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Kurzauswertung des 15. internationalen Pfingstjugendtreffens Drucken E-Mail
Mittwoch, den 10. August 2011 um 18:42 Uhr

Zentraler Koordinierungsausschuss 15. internationales Pfingstjugendtreffen, Juli 2011


Kurzauswertung des 15. internationalen Pfingstjugendtreffens


Das 15. internationale Pfingstjugendtreffen war erfolgreich und begeisternd. 12.000 – 15.000 Teilnehmer waren auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen. "Mich hat die ungeheure Vielfalt begeistert, hier war wirklich für jeden was dabei", äußerte sich Silvia aus dem Sauerland, die zum ersten Mal auf dem Pfingstjugendtreffen war. "Wer hier nichts interessantes, spannendes oder aufregendes findet, der hat nicht geguckt", so Stefanie aus Sachsen-Anhalt.

Mit dem Treffen selbst gelang es auch den im Vorfeld weitgehenden Presseboykott zu durchbrechen. WAZ Essen und Gelsenkirchen, NRW Essen, REL, Radio Essen, WDR2 und WDR Lokalzeit (Fernsehen) berichteten, und man merkte, dass die Redakteure selbst sehr angetan waren.

Die Zukunftsdemonstration mit 1.800 Teilnehmern durch Essen war lebendig, vielfältig und von vielen Jugendlichen geprägt. Dass nach 10 Jahren eine Demonstration durch die Kettwiger Straße zog ist ein Erfolg für alle aktiven Essener gegen ein bisher bestehendes regelrechtes Demonstrationsverbot in der Innenstadt. Der Transport durch die EVAG, der zunächst verweigert wurde, klappte noch aufgrund der Öffentlichkeitsarbeit.

Die internationalen Gäste aus über 31 Ländern waren ein großer Trumpf und kamen besser als in den vergangenen Jahren zur Geltung. Z.B. mit dem meet&greet in den Treffpunkten, Auftreten bei der Zukunftsdemonstration und durch die zentrale Lage des Internationalismus-Treffpunkts waren sie wichtiger Teil des gesamten Treffens. Die Podiumsdiskussion „Proletarischer Internationalismus im 21. Jahrhundert“ mit internationalen Teilnehmern der ICOR war mit ca. 900 Besuchern die größte Veranstaltung dieses Pfingstjugendtreffens. Die Zusammenarbeit zwischen dem zentralen Koordinierungsausschuss, Solidarität International und den 13 teilnehmenden Migrantenorganisationen gelang besser als in den letzten Jahren. Auch bei der Sonntag Abendveranstaltung wurde ihr Kampf und ihre Kultur lebendig. Das Pfingstjugendtreffen als Festival der internationalen Solidarität wurde wirklich.

Der Schwerpunkt der Rettung der Umwelt wurde vor allem mit dem Widerstandsplenum des REBELL (ca. 200 Teilnehmer) und dem Umwelttreffpunkt lebendig und war eine große Bereicherung. Die Bündnisarbeit im Vorfeld war noch schwach entwickelt, hier ist für die kommenden Jahre ein viel größeres Potential das gehoben werden muss.

In der Öffentlichkeitsarbeit wurden ca. 130 000 Flyer und 2500 Plakate eingesetzt, Vor allem in Gelsenkirchen und Essen als unmittelbaren Anrainern wurden die Werbemittel sehr breit eingesetzt, im weiteren Bundesgebiet recht unterschiedlich. Die Plakatierung an Großplakatwänden und Littfaßsäulen war eine gute neue Methode der Werbung. Mehrere Trupps warben am Sa./So. im gegenüber gelegenen Nienhauser Park, was sich positiv auswirkte. Die Vor-Ort-Werbung muss künftig ausgebaut werden, z.B. an Fahrradwegen, usw.

Eine Schlussfolgerung für das nächste Festival sollte sein, dass die örtlichen Koordinierungsgruppen ihre Arbeit mindestens ein halbes Jahr vor dem Pfingstjugendtreffen anfangen sollten. Die vielfache Kurzfristigkeit dieses Mal machte die Vorbereitung unnötig komplizierter.


Die Abendveranstaltungen fanden mit ca. 1000 (Samstag trotz schlechtem Wetter) und ca. 1500 (Sonntag) Teilnehmern statt. Der Songcontest war eine Bereicherung, trotz des wechselhaften Wetters folgten die Zuschauer mit großem Interesse. La Papa Verde war sehr gut und zog sowohl Junge als auch Alte auf die Tanzfläche. Sonntag gab es verschiedene Probleme in der Zusammenarbeit mit den Bands, z.B. bezüglich der Technik. Durch den Einsatz unserer Teams und die Begeisterung der Künstler und eine solidarische Streitkultur konnte alles gelöst werden. Die Disco im REBELL-Zelt hat sich bewährt, die Stimmung und auch altersmäßige Mischung bei den Partys (Fr, Sa, So) war gut.

Das Programm war mit insgesamt über 150 Aktivitäten, davon ca. 50 Kinderaktivitäten, sehr breit gefächert. Die Vielfalt durch die 10 Treffpunkte war groß. Es gab u.a. 23 Veranstaltungen, 11 Tanzaufführungen, 23 Workshops, 7 Lesungen, 25 Infostände.

Besser als in den letzten Jahren gelang es vor allem Aktivitäten zu entwickeln die sich direkt an Kinder und Jugendliche wendeten (z.B. Sprayer-Workshop der Kommunalwahlbündnisse). Zudem gab es vor allem dauerhafte Aktivitäten, bei denen man jederzeit einsteigen konnte, statt wie in den letzten Jahren eine deutliche Mehrzahl an Veranstaltungen und Diskussionsrunden. Das gesamte Angebot hatte ein hohes Niveau, war sehr bunt und liebevoll gestaltet.

Es lebe der Sport: 23 Fußballmannschaften (davon wurden noch 2 Mädchenmannschaften gewonnen), 15 Mannschaften bei Spiele ohne Grenzen, 33 Läufer beim Volkslauf. Alle 3 Wettkämpfe waren ein tolles Angebot und begeisterten Teilnehmer wie Zuschauer gleichermaßen. Hier zeigte sich vor allem die kurzfristige und oft zu unverbindliche Werbung als Problem, da gerade im Fußball viele Vereine eigene Pfingstturniere durchführen. Die Sportangebote müssen künftig ausgebaut werden, z.B. mit Streetball.


Die Essensverpflegung war vielfältig und lecker, es gab auch ausreichend günstige Angebote für Kinder. Neben den 3 Frühstücks-/Cafezelten gab es 26 Essensstände. Insgesamt gab es ein leichtes Überangebot, so dass nicht alle Stände auf ihr geplantes Soll kamen.

Der veränderte Platzaufbau wurde sehr gelobt. Er ließ alle Treffpunkte gut zur Geltung kommen, die mehr in den Mittelpunkt gerückte Hauptbühne ließ besser Raum für die Treffpunkte. Nicht ganz so gut weg kamen ABZ, Umwelt-Treffpunkt und Flugzeugbauer.

Auf- und Abbau, Logistik, organisatorische Fragen auf dem Platz sind inzwischen sehr eingespielt, die Teams dazu sehr erfahren und aufeinander eingestellt. So gab es wenig größere Probleme und alle Fragen wurden schöpferisch gelöst. Für den Aufbau sollten künftig noch mehr Organisationen Verantwortung übernehmen. Ein Fehler im Vorfeld war dass beim Platz der Kulturbühne nicht überlegt war die Störung der Podiumsdiskussion und des Spiel ohne Grenzen. Ein Fehler in der Durchführung war, dass die Toiletten unter der Haupttribüne nicht aufgemacht waren, worüber sich Leute vom Zeltplatz am Sonntagabend beschwerten. Auch die Duschmöglichkeiten waren zu knapp. Der Abbau hat gut geklappt.


Der ZKA hat gut zusammengearbeitet, kurze Treffen vor Ort garantierten die richtige Koordinierung der Aufgaben. Insgesamt war eine deutliche Verbesserung der eigenständigen Verantwortung aller ZKA-Mitglieder ebenso wie der Zusammenarbeit als Team. Wir haben mittlerweile 15-20 Aktivisten in der Durchführung auf die man sich voll verlassen kann. Der Teamaufbau muss künftig weiter ausgebaut werden, gerade jüngere müssen in diesen Aufgaben eingelernt werden.

Das Internationale Pfingstjungendtreffen ist selbstfinanziert, insbesondere durch Umsatzanteile bei Essen und Getränken, durch Spenden und Sponsoren - das ist ein großer Trumpf! Es wurde diesmal ein Gesamtumsatz von ca. 81.600 € erreicht, das sind allerdings rund 5.000 € weniger als 2009.

Nach einer ersten Analyse wurde vor allem an den Getränkeständen weniger umgesetzt. Das ist vor allem auf den verregneten Samstag Abend zurückzuführen und darauf, dass im Verhältnis mehr Jugendliche und Kinder und weniger Erwachsene auf dem Pfingstjugendtreffen waren, was eine positive Entwicklung ist. Viele Besucher haben zudem durch ihre finanzielle Lage weniger Geld zum Ausgeben.

Im Vorfeld und auf dem PJT gab es ca. 7000€ Geldspenden, das war weniger als geplant. Es war meist erst spät angefangen worden zu sammeln.

Nach dem Stand der Dinge im Moment haben wir in der Bilanz rund 5.000 € zu wenig. Der ZKA hat bereits dazu aufgerufen, dies noch durch Spendenaktivitäten zu decken, u.a. mit Nachfeiern, Auswertungsfesten, Sponsoren usw. Da das Pfingstjugendtreffen selbstfinanziert ist setzen wir auch hier voll auf die Initiative der Teilnehmer und Freunde des Pfingstjugendtreffens!

Wir bitten alle Orte, ihre Auswertungen insbesondere der Programmpunkte, Gemeinschaftsaufgaben usw. bis Ende August zu schicken. Wir benötigen diese unbedingt für das Handbuch und die Vorbereitung des nächsten Festivals. Uns interessiert natürlich auch eure Meinung insgesamt zum Pfingstjugendtreffen, eure Vorschläge für 2013, usw.

Wir freuen uns schon auf das 16. internationale Pfingstjugendtreffen!


 Download Kurzauswertung des 15. internationalen Pfingstjugendtreffens
Dateityp: pdf
Dateigröße: 75.07 Kb

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 10. August 2011 um 18:55 Uhr